Corona Settimanale

Ganz Italien ist vervirt? Noch lange nicht! Aktuelle Wochenberichte aus dem Oxentina-Tal Westliguriens:
Covid19 - Leben im Lazerett
—————– Corona verwandelt: Elfer drin, Einreise nach Italien ab 3.6. offen!
[AKTUELLSTE NEWS JETZT IMMER OBEN]  KW 21/20:  An trat Corona und brachte Italien zum 2:1 beim Elfmeterschießen in Führung. Für D-land hatten Dick und Doof da bereits haushoch und knapp vorbei daneben getroffen. Selbst der kostenpflichtig herbeigerufene Videoassistent konnte bei soo sichtbaren Verfehlungen der Torlage nichts mehr retuschieren. Allerdings hatte für die Azzurri auch ihr erster Schütze nur den Weidenfäller getroffen, das war -Verschweigen hilft ja nicht- der Außen-, Amts- und Typkollege des deutschen Maas, de‘ Mayo, ein Luftlochtreter vom Leerhemdigsten. Conti hatte das Pandemiehandling zuletzt und mit Hilfe fähigerer Leute -etwa Zingaretti, Franceschini oder De Micheli- ganz gut hingekriegt. Jetzt drängelt sich der abgehalfterte Außenminister aus der Fünfsterne-Versenkung wieder vor ans Mikro etwa der BILD im Versuch, sich von Gelingendem was anzuheften, wo er allerdings so wenig wie sein nicht mehr mitregierender Lega-Spezi Salvini zu beigetragen hat. Mit peinlich anmaasend plumpen Parolen der Art „Kommen Sie, machen Sie Urlaub in Italien, in Sicherheit und Freiheit“ – ist das billig. Zum Glück wetzen’s die anderen wieder aus.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Erste Bewegungsfreiheit bei selbstredend weiterhin geltenden Abstands-, Masken- und Hygieneregeln, wiedergeöffnete Locations wie in KW 20/20 gemeldet… Ab 25.Mai nun auch Schwimmbäder, Fitnessstudios und ab 3.Juni Reisefreiheit im Land (bei regional stabiler Infektionslage) und an den Grenzen, die EU-Einreisende wieder normal und ohne Anschlussquarantäne passieren dürfen. Da geht was – Italien 2:1 in Führung. Auch der Geheiltenwert auf Basis angeglichener Bevölkerungszahl stimmt – 1,75 : 1,6. Aber nun legt de‘ Huth den Ball sich auf, Linksaußen beim deutschen Kleinverein JungeWelt Berlin, der immer wieder sensationelle Großcoups landet. Einen Elfer hat der noch in keinem Pflichtspiel vergeben. Es bleibt spannend. Et moi-a-a, je suis-i-i – Coroniiiie…
Covid19 - Leben im Lazerett
—————– Eine Minute vor Monatsende: Italiens Corona trifft zum 1:1!
KW 13/20:  Als wir Anfang März das erste Corona-Extra unseres vierteljährlichen Newsletters (hier ==> gratis ordern) rundverschickt hatten, war bei Redaktionsschluss in ganz Ligurien noch kein Infektionsfall aufgetaucht gewesen. Ab 6.3. dann schon und im Infiziertenverhältnis D zu I stand es da noch lockere 1:10, die euroherrlichen Ritter der Klorolle lehnten hygienisch sich zurück und behämelten die bestenfalls drollig nutzlosen Hektiken in China und Italien recht fein. Keine 4 Wochen später (unsere recht grob antipanisch-zuversichtlich geschätzten „paar Wochen bis das Ding gegessen ist“ laufen also noch) hat China die Corona erstmal im Griff, Italien konnte den Infiziertenfaktor D zu I mächtig auf 1:2 runterdrehen und nähert sich zum Monatsende geradezu stürmisch dem längst verdienten Ausgleich.
Außerdem ist der Geheiltenzahl-Europameister mittlerweile sogar dem Vizeweltmeister dicht auf den Fersen und in D-land fasst die Erkenntnis Fuß, dass „Solidarität“ zwar aus dem Lateinischen kommt, aber in Euro doch nur die Fähigkeit bedeutet, „sich deutschen Interessen zu unterwerfen“(Max Uthoff, 24.3.20, ZDF/Anstalt). In Ligurien wissen wir schon lange, was wir uns von so Krokodils- und Beileidstränen der Marke Leyen & Merkel kaufen können, wie die meisten schwer ums Überleben schuftenden Kleinkrauter/innen dieser Welt ebenso. Die in D-land kommen auch grad dahinter, dank Coronie, der neusten InfluenceRakete im viralen Realitätenhimmel. Alors Jerzimy, hashtag: et moi-a-a, je suis-i-i — coronie!
Covid19 - Leben im Lazerett
—————– Sonne in Ligurien: #iorestoacasa geht in die Verlängerung!
KW 14/20:  Immerhin steht’s im Infiziertenverhältnis D zu I jetzt schon 1:1,33 – d.h. nach allen Regeln des Fußballs (halbe Tore gibt es nicht) und der mathematischen Rundung: der längst fällige Ausgleich zum 1:1 ist gefallen und bei 150001 zu 149999 wird das Ding sogar zum Stand von 1:2 gedreht sein; aktuell wird hier ganz vorsichtig der 5./6.Mai als real rechenbares Datum eines sukzessiven Neustarts von Reiseverkehr und Wirtschaftsleben gehandelt – falls keine weiteren Katastrophen dazwischenkommen. Wir haben nun schon die vierte Sperrwoche ohne Besuche, fette Frühlingssonne dazu: Wer also die Einreise nach Italien schafft, kann die dann obligaten 2 Quarantänewochen sowas von idyllisch und corona-safe hier oben auf unserem Posto TMM radikal rustikal und geradezu weitläufigst freigängig genießen, irre.
In naturnaher und schon altermondialer Abgeschiedenheit beackern wir so grade die Böden unserer Agrarökologie, während vorerst bloß die roten Zahlen wachsen. Einige norditalienische Regions- und Stadtoberhäupter, darunter Liguriens Toti, haben eben die „lieben deutschen Freunde“ an sowas wie Verantwortung, Solidarität und daran erinnert, wem „von vielen europäischen Ländern nach dem Krieg und bis zur Wiedervereinigung“ durch Schuldenstundungen und -halbierungen stets große „Solidarität entgegengebracht“ worden sei. Die abendländische Führungsnation hat von derlei Dingen allerdings ein traditionell grundanderes, sonderwegiges Verständnis. Verantwortung etwa kennt die dortige Politkaste v.a. im Kontext weltweit (und aktuellauch nach innen) zu steigernder Militäraktivitäten oder zur Sicherung guter Profitbedingungen für ihre „Leistungsträger“ – für die Leidtragenden ihrer marktradikalen Verarmungsdiktate durch z.B. EU-weit bis zur Pandemieunfähigkeit runterprivatisierter und ausgedünnter Gesundheitswesen jedoch nicht. Tatsächlich mal Verantwortung gezeigt hat von dieser ganzen Bande kürzungsverantwortlicher Besserverdienender bis auf den hessischen Finanzminister Schäfer noch keine/r. Und nächste Woche wird hier enthüllt, wo genau das millionste CoVid19 aufgetreten ist, vielleicht haben wir dann auch schon ein erstes Interview. Et moi-a-a, je suis-i-i – Coronie.
Covid19 - Leben im Lazerett
—————– Italien drückt zum Führungstor, D-land rührt den Beton an.
KW 15/20:  „Da kommst Du doch gar nicht mehr rein“, meinte heute einer unserer Nachbarn und kürzlich desgleichen einer der doch stets besser informierten Deutschen von weiter unten im Tal. Avverna, klar geht die Einreise nach D-land noch und am Osterdienstag muss Eine/r von uns auch den Beweis antreten. Viele wichtige Termine ab KW 18, darunter Jobs und das Verteilen von Leckersachen an unsere Leute, zwingen zum teilweisen Verlassen der virenfreien Idylle unserer ligurischen Agrarökologie zwischen Bergen und Meer – und kosten seit Karfreitag 2 Wochen extra für die strafbar obligatorisch gewordene Absolutquarantäne in „eigener Häuslichkeit“. Eher spannende 985 Kilometer also über Varese durch die Schweiz und 25km Österreich in den Spessart, denn oft steckt doch der Teufel im Detail und seltener finden sich im maßlos überschätzten WWW mal brauchbare erfahrungsgesättigte Infos mit konkret belastbarem Nutzgehalt. Der Fahrtreport wird dann zeitnah bei eBay versteigert, der eventuelle Kulturschock ungeschönt berichtet.
Was lauert nach so langer Abwesenheit und den vielen Meilen da nördlich des Bodensees, wo der Überwachstaat schon die Zeppeline in Dienst gestellt hat und lautsprechernde Ermahnungsdrohnen über eingezogene Köpfe kreisen lässt? Wie schlimm wird es geworden sein im Führungsland EUropas mit der Notstandsübung CoVid19 als Pandorabüchse ungehemmter Weiterdemontage sozialer und ziviler, Arbeits- und Grundrechte über Merkels marktkonforme Demokratur zum digitalen Kontrollfaschismus oder umgekehrt? Zusammenhalten und vor dem Virus wären alle gleich? Es lachen die Hühner. Hauptsächlich sterben sehr Alte, aber leider nicht die richtigen, sondern bloß die ärmeren. Johnson z.B. ist schon wieder stabil, Trump noch nichtmal befallen. Das millionste Opfer war zwar auch ein US-Tycoon (named Buffet or so), ist aber heute schon wieder recovered und lachte beim Interview vergnügt ins Mikro: Alle gleich vor dem Virus? „Es herrscht Klassenkrieg, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.“ Sayeh. Et moi-a-a, je suis-i-i – Coroniie.
Covid19 - Leben im Lazerett
—————– Nichts wird mehr wie früher oder doch noch „andra tutto bene“?
KW 16/20:  Nun ist’s auch schon wieder 6 Wochen her, seit Corona aus dem Norden über den Appenin nach Ligurien importiert wurde – und wie wohl jede Region hat auch unsere den Patienten Zero längst ermittelt. Es war ein Paar aus dem Großraum Milano, lombardische CoVid19-Flüchtlinge hohen Alters mit genügend Kohle, um sich einen Urlaub weitab der Roten Zone gönnen u können: in einer kuscheligen Herberge im schon zu Imperias Nachbarprovinz Savona gehörigen Touri-Magnet Alassio nämlich. Irgendein Schlupfloch gibt’s immer, überall. Das hat doch auch was Tröstliches zum Ausklang der 6.Ausgangssperrwoche in Italien.
Bis Anfang Mai läuft’s also weiter wie bisher, d.h. verharrt’s in seinem bleigrauen Stillstand. Andra tutto bene, se non tornerà tutto come prima (alles wird gut, wenn nicht alles wieder wird wie vorher), lautet die hoffnungsfrohe Parole der Quarantänegeldbewegung und ganz Europa guckt dann nach Italien, ob und wie die ersten Lockerungen starten. Am Dollsten wären Einreiseöffnungen für alle, die an der Grenze 2 Wochen Quarantänemöglichkeit nachweisen – denn solchen können wir helfen. Bei uns auf dem Posto lassen sich die 14 Tage naturnah, idyllisch und corona-safe, einfachst relaxed oder auch werkelnd oder wandernd, radikal rustikal und geradezu weitläufigst freigängig am Puls der Natur verbringen. Garantiert besser als Söders lahmer Sommerurlaub in einem dann weiterhin teilgesperrten Deutschland. Et moi-a-a, je suis-i-i – Coroniiie.
Covid19 - Leben im Lazerett
—————– #iorestoacasa drückt, aber #zusammenhalten hält das Unentschieden.
KW 17/20:  Was in D’land als erstes auffiel auf dem direkten Weg in die neu verhängte 14tägige Zwangsquarantäne für Einreisende, war die sorglose Maskenlosigkeit und Distanzlockerheit überall, was freilich mit dem deutschen Kontaktsperrversüßungsmotto „#zusammenhalten“ schon auch irgendwie wohlig vereinbar ist. Das mildert immerhin das Denunziatorische im nationalen Appell ein wenig, was sich im hohen Anteil privater Strafanzeigen beim Bußgeldaufkommen statistisch niedergeschlägt, ebenso in Droh- und Schmähanrufen bei -vermeintlich oder tatsächlich- unerlaubt geöffneten Kleinläden, die so die „deutsche Volksgesundheit“ gefährdeten. Immerhin werden mit der strafbewehrten Maskenpflicht ab Montag endlich VerkäuferInnen und BusfahrerInnen besser geschützt, am besten in Bayern: mit Bußgeld von 150 bis 300 € und 5000 für Chefs, die Personal ohne Mund- und Nasenschutz arbeiten lassen.
Italiens „#ichbleibzuhause“ hingegen appelliert explizit an individuelle Einsicht und Verantwortung, was doch recht schnell und reibungslos eine hohe kollektive Disziplin bei Abstandsgebot und Maskierung erzielt hat. Naja, hier gab’s auch eine deutlich tödlichere Vorgeschichte, frühere Sperrmaßnahmen und dank China ausreichend Masken, um nicht wochenlang grob fahrlässig die Nutzlosigkeit einer Maskenpflicht propagieren zu müssen, nur weil sowieso keine verfügbar waren. Spannend bleibt, was es ab Anfang Mai zur mutmaßlichen Verkündigung erster kleiner Lockerungen Positives zu vermelden gibt. Die Hoffnung flackert noch, dass die Einreise dann nicht nur wie üblich für Residente, sondern auch wieder für lediglich Ferienhausbesitzende erlaubt sei, wo sie doch problemlos und aufs Angenehmste die ebenfalls übliche 2-Wochen-Quarantäne absitzen können.
Und #zusammenhalten – das muss ein Jarmusch-Fan unter den Agenturfuzzis in den Werbetext geschmuggelt haben. So nämlich heißt auch ein Special Feature der DVD-Ausgabe 2018 seines seit langem besten Films „The Dead Don’t Die“, ein Zombiekracher natürlich. Das passt. Et moi-a-a, je suis-i-i – Coroniiiie.
Covid19 - Leben im Lazerett
—————– Grenzgänger/innen wissen mehr: So könnt’s weitergehen in Italien.
KW 18+19:  Am neuartigsten 4.Mai im Europa der Nachkriegszeit, an dem lang ersehnte Lockerungen der diversen Länder-Lockdowns in Kraft gesetzt wurden, begann also auch und v.a. in Italien die ominöse „Phase II“ mit allerdings so ziemlich den vorsichtigsten Übungen – und keine davon nirgends einen etwa touristischen Reiseverkehr über Grenzen betreffend. Das ist hier verständlich angesichts der frühsten und schwersten Pandemieschläge und daraus folgend dem mit 95% der Wirtschaft strengsten Lockdown, von den weitestgehenden Ausgangssperren ganz abgesehen. Ebenso verständlich ist der Hochdruck, mit dem auf die Wiederöffnung der Grenzen für den Fremdenverkehr hingearbeitet wird, denn der inneritalienische Tourismus allein kann den ökonomischen Ausfall dieser Kardinal-Branche nicht ansatzweise kompensieren. So hat die Regierung durch Kulturminister Franceschini schon Ende April verlauten lassen, dass ausländische Gäste ihren Sommerurlaub in Italien verbringen mögen. Konsequenterweise stehen hier auch nicht Gastro-Betriebe als Schlusslicht auf der Lockup-Liste, sondern Schulen (für nach den Sommerferien nämlich, wohingegen kleinere Museen und Kulturstätten im Lauf des Mai wieder öffnen können).
Wenigstens Ferienhausbesitzenden mit also verfügbarem Ort zum Absitzen der 14-Tage-Quarantäne könnte ab 1.Juni durchaus die Einreise wieder möglich sein. Vom höchsten Interesse Italiens an rascher Reanimation des Besuchsverkehrs ausgehend, dürften ebenso die erforderlichen „triftigen“ Gründe dafür eher großzügig beurteilt werden, denn auch wenn „Urlaub“ vielleicht keine absolute Notwendigkeit darstellt, so tun das dringende Wartungs- und Reparaturarbeiten, Kontroll- und Hausbesuche bei geschmeidiger Auslegung sehr wohl. Auch in unserem spektakulär schönen Westzipfel Liguriens haben das bereits mindestens 2 geschafft, die sich einfach trauten (also keine Deutschen) – nämlich ein frischgebackener franösischer Neubesitzer eines Häuschens und ein Spanier, der sein Waldhaus sogar bloß gemietet hat. Am End‘ könnten so zum 15.Juni gar die Grenzen auch für heimlose Reisende wieder offen sein, sofern diese einen Quarantäne-Ort nachweisen können – optimalerweise bei uns auf dem Posto, wo sich die 14 Tage bekanntermaßen cooler als sonstwo verbringen lassen, geradezu weitläufigst freigängig am Puls der Natur. Optimistisch, aber nicht irreal: et moi-a-a, je suis-i-i – Coroniiiie.
Covid19 - Leben im Lazerett
—————– Torlose Verlängerung: Entscheidung fällt nun im Elfmeterschießen.
KW 20/20:  Vorbehaltlich der jeweiligen Infektionslage in den einzelnen Regionen, die in unserem nicht so schwer geschlagenen Ligurien erstmal positiv bewertet würde und den Kurs hoffentlich so fortsetzt, sollen nun ab 3.Juni auch Urlaubsreisenden die Grenzen wieder offen stehen; und das sogar ohne vorgeschaltete Quarantänepflicht, wenn’s wahr bleibt. Bis dahin hätten auch überschaubare Museen und Kulturstätten, Gastro-, Logis- und Strandbetriebe wieder geöffnet, aber auch etliche sonstige Läden, die bisher nicht als alltagslebenswichtig galten. Nicht alle und nicht unbeschränkt, auch Masken- und Abstandsgebote gelten weiter – aber holla! Die Bewegungsfreiheit für Sport und Freizeit ist sogar jetzt bereits wiederhergestellt, wenn das mal kein zum Führungstor versenkter Elfer wird!
An tritt Corona, doch da kommen sicher gleich 2 Einwände um die Ecke, wo bleiben sie denn? Ah, da ist der Eine ja, pünktlich verspätet wie ihre Bahn: „Diese italienischen Chaoten provozieren doch geradezu eine zweite große Corona-Welle“ – ist ein chauvinistischer Quarke, denn es kommt v.a. auf die Masken- und Abstandsdisziplin an; und da können solche eingebildeten Deutschen, das weiß ich nach 4 Wochen dorten auch aus eigenäugiger Erfahrung bombensicher, vom italienischen Beispiel nur lernen. Manche müssen da gar mit 1×1 und ABC anfangen. Nach Dick dann Doof: „Solange die offizielle weltweite Reisewarnung bis 14.Juni in D-land noch gilt, kommt eh‘ niemand zum Reisen raus“. So einen Blödsinn gibt’s auch nur jenseits der Alpen, hier z.B. vom MERKUR gefallen. Nach erfolgter Hin- und Rückreise jeweils über Lindau und Lustenau ist Sache: Erst die österreichische Seite fragt den berechtigenden Grund ab, in diesem Fall „Transit nach Italien“ und gut. Für die sind ausschließlich ihre eigenen Bestimmungen relevant, irgendwelche Reisewarnungen deutscherseits interessieren nicht die Bohne. Desgleichen bei der Schweiz, die den Zielort des Transits allerdings etwas genauer belegt haben wollen, auch kein Problem. Und mit offenen Armen empfangen werden die lang entbehrten Gäste schließlich bei der Einreise nach Italien. Bei keiner der 3 Grenzen werden Ausreisen kontrolliert, bei keiner der Einreisen spielen andere als die jeweiligen Landesvorschriften eine Rolle – was denn auch sonst? Mammamia. Et moi-a-a, je suis-i-i – Coroniiiie..


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